Shoppen und Schlemmen in Ahlbeck

Ahlbeck wäre nicht das renommierte Ostseebad, böte es nicht vielfältige Möglichkeiten zum Einkaufen und Genießen. Besonders entlang der Kurpromenade, aber auch über den gesamten Ort verteilt gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Geschäfte. Da ist der günstige Supermarkt für die alltäglichen Einkäufe. Und da sind auch exklusive Boutiquen mit einem interessanten Angebot an ausgefallenen und schönen Dingen. Schmuck und Bernstein, Sonnenhüte und Schuhe, Wein und Süßes – in Ahlbeck kommt jeder auf seine Kosten.

Und nach der Shoppingtour lässt es sich wunderbar in einem der zahllosen Cafés und Bistros entspannen. Selbstverständlich sind die Gäste nicht auf ihre eigenen Kochkünste in den Ferienapartments angewiesen. Denn es gibt Restaurants für jeden Geschmack – über eine sehr gute Küche verfügen sie alle.      

Der sogenannte Polenmarkt in Ahlbeck

Ahlbeck ist der Ort auf Usedom, der am allernächsten an der polnischen Grenze liegt, es sind lediglich zwei Kilometer bis zum Grenzübergang. Dieser Umstand wirkte sich in der Vergangenheit unterschiedlich auf die Situation der Menschen vor Ort aus.

Während der Zeit des Kalten Kriegs war der Grenzübergang hermetisch verriegelt und streng bewacht. Auf die Urlauber in Ahlbeck muss diese Tatsache deprimierend gewirkt haben. DDR-Bürger durften wohl ohnehin dort keine Ferien verleben. Seit der Wende und der Demontage sämtlicher Grenzbefestigungen herrscht ein reger Grenzverkehr, allerdings war er zunächst ausschließlich für Fußgänger möglich. Sie erkannten schnell die günstigen Preise im östlichen Nachbarland, und dort wusste man ebenso schnell um die Kaufkraft der deutschen Besucher. So entwickelte sich rasch und unkompliziert der sogenannte Polenmarkt.

Auf der deutschen Seite zwischen Ahlbeck und der Grenze gibt es einen Pkw-Parkplatz, der allerdings oftmals überfüllt ist, von dem aus die Einkaufswilligen in Richtung Polen gehen. Es gibt mittlerweile auch Busse, Kutschen und sogar Rikschas, speziell auf polnischer Seite. Unmittelbar hinter der Grenze stehen an der Straße nach Swinoujscie (Swinemünde) zahllose Händler, die nahezu alles Erdenkliche anbieten.

In der Zeit bis zum Beitritt Polens zum Schengener Abkommen waren die Preise in Polen noch besonders niedrig. Inzwischen sind sie ein wenig angestiegen, was indessen der Kauflust der deutschen Urlauber keineswegs schadet.

Sie erwerben alles vom Gartenzwerg über den Kochtopf bis hin zu Kleidung; CDs sind ebenso im Angebot wie Computer oder Schmuck. Selbstverständlich bieten die findigen Polen auch köstliche Lebensmittel an: Frische Beeren oder Pilze etwa finden reißenden Ansatz. Für Obst und Gemüse hat sich allerdings inzwischen in Swinoujscie (Swinemünde) selbst ein eigener Markt etabliert, und zwar in der Nähe des Heizhauses in der Straße Grunwaldzka (Große-Kirchen-Straße). Auch Dienstleister werben um Kunden. So gibt es einige Friseure, die auf offener Straße Haare schneiden oder versuchen, Kunden in ihre nahe gelegenen Läden zu locken.

Bei aller Euphorie über die Schnäppchen auf dem Polenmarkt in Ahlbeck sollten die Urlauber die jeweiligen Zollbestimmungen beider Länder nicht außer Acht lassen. Schnell ist ein Stück gekauft, das dem absoluten Aus- oder auch Einfuhrverbot unterliegt. Und da verstehen weder die deutschen noch die polnischen Behörden Spaß.

Inzwischen ist der beliebte Grenzübergang übrigens auch für PKW bis zu 3,5 Tonnen geöffnet. Da kann man schon mal ein größeres Teil einkaufen und leicht transportieren! Jahreszeit.

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